Auszeichnung für das Fairtrade-Engagement der Modeschule Hallein

Fairer Handel, Nachhaltigkeit und der bewusste Umgang mit Ressourcen werden an der Modeschule Hallein der Erzdiözese Salzburg großgeschrieben.

Der faire Umgang in allen Stufen der Wertschöpfungskette ist der katholischen Privatschule wichtig. Dies unterstreicht auch Fairtrade-Koordinatorin Elisabeth Gohls: „An unserer Schule ist der biblische Auftrag zur Bewahrung und Erhaltung der Schöpfung einer der zentralen Orientierungspunkte, weshalb uns auch die Wertevermittlung in diesem Sinne ein großes Anliegen ist.“

„Uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler während ihres Schulalltags sich mit dem Thema „fairer und sozialer Handel“ in den verschiedensten Fächern bewusst auseinandersetzen“, erklärt Schulleiterin Elke Austerhuber. „Es freut uns alle, dass der Aspekt von Fairtrade ein essenzieller Bestandteil für die gesamte Schulgemeinschaft im Schulalltag ist. Bei der neuerlichen Zertifizierung als Fairtrade-Schule konnten wieder neue Impulse gesetzt werden, die Schülerinnen und Schüler zu kritischem Hinterfragen sowie fairem und verantwortungsbewusstem Denken und Handeln im Berufs- als auch Privatleben anregen.“So haben sich beispielsweise die heurigen Junior Companys ganz dem Fairtrade- und Nachhaltigkeitsgedanken verschrieben und setzen bei der Produktion ihrer vielseitigen Artikel auf fair gehandelte und regionale Inhaltsstoffe, die auch den ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren. „Nachhaltigkeit und der bewusste Umgang mit Ressourcen sind wichtige Themen der Gesellschaft und auch der Naturwissenschaften. Daher ist es uns ein großes Anliegen diese Themen aus verschiedenen Perspektiven zu behandeln und den Schülerinnen und Schülern den Mehrwert von Fairtrade-Prozessen anhand von praktischen Erfahrungen zu verdeutlichen.“, erläutert Michaela Stöger, Fairtrade Koordinatorin der Modeschule Hallein. Auch in der Pause gehört der Fairtrade-Gedanke schon zum Alltag an der Modeschule Hallein, schließlich kann nicht nur Fairtrade-Kaffee sondern auch diesbezüglich Snacks genossen werden.Nicht verwunderlich auch, dass bei dem Angebot des berufsbegleitenden „Kolleg für nachhaltige Designstrategien“ der Fokus stark auf dem bewussten und nachhaltigen Umgang mit Ressourcen im Fous steht. Dabei werden die Themen Zero-Waste, Upcycling, Regionalität, fair-gehandelte Stoffe und fairer Handel bei der eigenen Modekollektion selbst erlebbar gemacht.Besonders stolz ist man in der Modeschule darauf, dass man bereits seit 2014 das Zertifikat „FairTrade“ Schule tragen darf, weshalb das Halleiner Kompetenzzentrum für Mode, Kreativität, Design und Styling auch als „FairTrade“-Vorreiter im Bundesland Salzburg gilt.

pdf button Presseartikel/Tennengauer Nachrichten
pdf button Presseartikel/Rupertusblatt

Fotocredit aller Bilder (Modeschule Hallein)
Lea Erler (4B), Victoria Bürgmayr (4C), Hanna Graf (4C) und Elisa Pergega (4B) freuen sich über die erneute Zertifizierung der Modeschule Hallein als „FairTrade Schule 2021“