In Anbetracht der unendlichen Möglichkeiten, die eine Stadt wie Paris bietet, ist jeder Aufenthalt dort zu kurz, auch für die IIIA der Modeschule Hallein.

Die 3 A hat versucht, ihre Zeit vom 3. Juni bis 7. Juni 2019 in der französischen Metropole gut zu nutzen und zieht folgende Bilanz:

Am ersten Tag gab es einen Querschnitt durch die Geschichte beginnend auf der île de la cité bei Notre Dame (nach dem Brand abgeschirmt und nicht erreichbar), über die Sainte Chapelle, den Place Dauphine, den Louvre mit seiner Pyramide, die Tuilerien, den Place de la Concorde, die Champs Élysées mit dem Triumphbogen (nur als Perspektive) bis zu Mitterands Grande Arche in la Défense. Beim Eiffelturm erbarmte sich eine mächtige Gewitterwolke und trieb uns nach diesem anstrengenden Besichtigungsmarathon raus aus der Stadt nach Ris-Orangis, ca. 45 Zugminuten im Süden von Paris in unsere Villa Manor, eine Selbstversorgerunterkunft mit großem Garten, reichlich Ruhe und viel Platz zum Ausspannen.

Am nächsten Tag reihten wir uns zeitig in der Früh in die Warteschlange vor Versailles und beobachteten fasziniert, wie sich Touristen nach geheimnisvollen Gesetzen in Schleifen formierten, bevor wir staunend durch die Gemächer des Sonnenkönigs wandelten. Im strömenden Regen trieb es uns abends zu den Galeries Lafayette und auf den Montmartre. Am Donnerstag dann besichtigten wir das Picasso-Museum, den Marais (das Judenviertel samt Place des Vosges) und hatten schließlich vor der Bastille (neue Oper) ein Rendezvous der besonderen Art: Anna-Barbara, eine Absolventin unserer Schule, führte uns durch die Arkaden unter der Promenade Plantée (einer stillgelegten Gleisanlage), wo uns in diversen Ateliers Handwerkskunst mit Modebezug präsentiert wurde und wir einiges über den interessanten Werdegang dieser ehemaligen Modeschülerin erfahren durften. Nach einem kleinen Abstecher auf den Stoffmarkt beendeten wir den Tag mit einer Bootsfahrt auf der Seine.

Am Freitag blieb Zeit für einen Besuch bei ESMOD, der Modeschule von Paris, wo wir Gelegenheit hatten, die Rahmenbedingungen des Werkstättenunterrichts mit unseren zu vergleichen. Den krönenden Abschluss bildete das Designerviertel um den Place Vêndome und ein Besuch im Haus der 1973 verstorbenen Modeikone Elsa Schiaparelli, die Kontakte zu namhaften Künstlern (wie Salvador Dali) hatte, sodass man sich dort vorkam wie in einem Museum. Vielen, vielen Dank an Anna-Barbara für diese unvergesslichen und wertvollen Eindrücke und Einsichten in die Pariser Modewelt!

Somit konnten die Schülerinnen und Schüler der IIIA dank der tollen Organisation durch ihre Begleitlehrerinnen Andrea Luckart und Daniela Klenner einen umfassenden Einblick in die französische Hauptstadt gewinnen.