Die vier Schülerinnen, Lisa-Marie Rager, Verena Rest, Sarah Striednig und Laura Weber der Modeschule Hallein haben sich im Hinblick auf die Diplomarbeit mit der Frage beschäftigt, wie attraktiv der Friseurberuf ist. In Zusammenarbeit mit dem Partnerbetrieb Karriere mit Schere Tirol wurde die Diplomarbeit verfasst. 


Das Team hat sich sorgfältig mit den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten der Friseurbranche sowie der Attraktivität im Beruf der Friseur*in auseinandergesetzt. Sie haben sich mit vielen verschiedenen Menschen unterhalten und alle haben etwas gemeinsam – die Liebe zum Friseurhandwerk. Mithilfe zahlreicher Befragungen und intensiven Recherchearbeiten haben sie sich tiefgehend mit Gründen für die Ablehnung des Friseurberufes befasst.  „Besonders faszinierte mich, wie sich der Stellenwert des Berufes im Laufe der Geschichte verändert hat“, so Laura Weber. Das Ziel war es die Begeisterung für den Lehrberuf wieder aufleben zu lassen und anhand einer Marktforschungsanalyse die Gründe für die Ablehnung des Handwerks zu belegen und zu analysieren. Die Daten der Marktforschungsanalyse wurden aus einer persönlichen Befragung mit ehemaligen Friseur*innen entnommen. Dabei wurde festgestellt, dass der häufigste Grund für die Beendung des Berufes die Gesundheit ist. Das Image ist kein Grund dafür. Ebenso empfinden rund 53 Prozent, dass der Friseurberuf nicht gerecht entlohnt wird. Weiters würde die Mehrheit der Teilnehmer*innen eine Aufstiegsmöglichkeit annehmen, wenn es welche geben würde.  Anhand des Konzeptes der Corporate Identity, verschiedenen Motivationstheorien und geschichtlicher Hintergründe sowie der aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten wurden einige Lösungsvorschläge für den gegebenen Anlass überlegt, diese sind im Zuge dieser Arbeit gebündelt zusammengefasst worden „Die Arbeit zeigt auf, dass noch vieles optimiert werden kann, da das Interesse an Weiterbildungen und Zusatzausbildungen groß ist. Kleine Veränderungen im System können die Stylingbranche wieder aufleben lassen, da motivierte und zufriedene Mitarbeiter*innen länger im Beruf bleiben und den Stolz der Branche nach außen präsentieren“, äußerte sich Verena Rest und Lisa-Marie Rager. „Wir haben neue Einblicke in Bezug auf Teamarbeit, Verlässlichkeit, sowie strukturierten Arbeiten erfahren und sind an unserer Aufgabe als Team gewachsen“, berichtet Sarah Striednig.