Zwischenstopp bei den Hairstyling-Schülerinnen im Rahmen seiner großen Europa-Reise

HAIRman(n) K. reist als Branchen-Botschafter durch Europa und will von den besten Friseurunternehmern lernen

+++ HAIRman(n) K. – eine fiktive Figur mit klaren Zielen

+++ Seine Mission: alte Zöpfe abschneiden und das Image korrigieren

+++ Berlin, Rom, Paris, Hallein

12.07.2016 Hallein; Die Modeschule Hallein hatte gerade einen besonderen Gast - einen inzwischen recht berühmten Kollegen! HAIRman(n) K. heißt der außergewöhnliche Kollege, der seit April 2015 durch Friseursalons in ganz Europa reist. HAIRman(n) K. ist ein junger, kreativer Hairstylist; ein Querdenker und Visionär. Er will ganz genau wissen, was überall in Europa zu den Themen Aus- und Weiterbildung, Karriere und Image des Friseurhandwerks gerade passiert. Er ist jedoch keine reale Person, sondern eine fiktive Figur, die Stefan Hagens und Rainer Kaemena, die beiden Geschäftsführer von HAIRLINER’S in Bremen erfunden, entwickelt und auf die Reise geschickt haben.

Fiktive Figur – konkrete Ziele
„Welcher Beruf bietet dieses Maß an Internationalität und Kreativität? Als Hairstylist kann ich heute in Hallein und morgen in Barcelona arbeiten. Unser Friseurhandwerk hat leider oftmals ein Image, das die vielen Chancen und Perspektiven zu wenig transportiert“, sagt Alexandra Scheiber. Um dies zu ändern, reist HAIRman(n) K. durch Europa und sammelt die vielen positiven Aspekte aus der Branche.

„Die Reise von HAIRman(n) ist für uns eine sehr gute Möglichkeit, um zu zeigen wie facettenreich und anspruchsvoll unser Handwerksberuf ist. Eine tolle Idee, die Vorurteile ausräumen kann, die auffallen und selbstverständlich auch unterhalten soll, vor allem unsere SchülerInnen hatten ihren Spaß mit Hairman(n). Wir haben einen wunderschönen Beruf, gezeichnet von Kreativität, Mode, Emotionen aber auch Wissen und Technik. Wir wollen endlich „die alten Zöpfe abschneiden“, das Image korrigieren und den Beruf ins rechte Licht rücken.“ betont Alexandra Scheiber.

Als Kompetenzzentrum für Mode, Kreativität, Design und Styling unterstützt die Modeschule Hallein mit dieser Idee auch Brancheninteressen. Stefan Hagens möchte durch die Europareise seines „Mitarbeiters“, der Figur HAIRman(n) K., ein internationales Netzwerk schaffen, das kollegialen Austausch, Know-how Transfer sowie eine Praktika- und Jobbörse bietet.

Andere Länder – Andere Schnitte
Zu diesem Zweck reist die Figur HAIRman(n) seit April 2015 in einem Koffer durch viele Länder Europas. Seine Ziele sind kleine Friseure und große Friseurunternehmen in Metropolen, Städten und Regionen. Er will erfahren, welche wirtschaftlichen und politischen Besonderheiten es in jedem Salon, in jeder Stadt und in jedem Land gibt; wie der Arbeitsmarkt, die Ausbildungssituation, der Verdienst und die Karrieremöglichkeiten sind. Aber auch: Welche Wünsche, Vorlieben und Erwartungen haben Kundinnen und Kunden in Bukarest, Brüssel, Bosnien und in der Bretagne? Was gehört zur ländertypischen „Friseurkultur“?

Er will mit den Kollegen in Kontakt kommen, die sich überall in Europa für den Friseurberuf engagieren.

Nach einer Woche verabschiedet sich HAIRman(n) und reist weiter in die nächste Stadt, in den nächsten Salon. Während er auf seiner ganz persönlichen Walz durch Europa ist, können alle seine Stationen auf seiner Web- und Facebookseite in Echtzeit verfolgt und kommentiert werden: www.hairmannk.de, www.facebook.com/hairmannk

Reiseziel Modeschule Hallein
Seit einem Jahr ist HAIRman(n) K. auf seiner Europareise unterwegs und hat bereits viel erlebt.

Er hat sich auf den wichtigsten Branchentreffs in Deutschland vorgestellt, war Backstage auf der Berliner Fashion-Week dabei, wo er unter anderem den Make-up Artist Boris Entrup und den Head of Hair André Märtens traf. HAIRman(n) K. war bei der Verleihung der „Goldenen Kamera“ in Hamburg und schaute im Backstage-Bereich den Star-Visagisten von Yves Saint Laurent über die Schulter und stylte für das L’Oreal Artistique Team die Debütantinnen des Dresdener Semperopernball. Sogar Papst Franziskus, der im Februar 2015 selbst einen Friseursalon im Vatikan eröffnete, hat HAIRman(n) K. bereits bei seinem Besuch in Rom getroffen. „Es freut uns daher besonders, dass HAIRman(n) K. nun auch unserer europaweit einzigartigen Schulform, der „Höheren Lehranstalt für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei“ einen Besuch abstattet. Sowohl unsere Jungstylisten als als auch HAIRman(n) K. konnten in der gemeinsamen Woche einiges erleben – die gemeinsame Liebe zum Beruf ließ schnell alle etwaigen Berührungsängste verschwinden“, erzählt Michaela Joeris, Direktorin der Modeschule Hallein.

HAIRman(n)’s Vorbilder: Wandergeselle und hitchBOT
Die Regeln für einen Wandergesellen haben sich seit Jahrhunderten nicht geändert. Wer als Handwerker auf die Walz geht, muss den Gesellenbrief haben, unverheiratet, schuldenfrei und jünger als 30 Jahre sein und darf für Kost und Logis kein Geld ausgeben. Alles trifft auch auf HAIRman(n) K. zu.

HAIRman(n) K. hat auch Ähnlichkeit mit der neuesten Robotergeneration – hitchBOT - ein Roboter, der erst durch Kanada und im Februar 2015 durch Deutschland trampte. Ausgestattet mit modernster GPS- und Kommunikationstechnik kann hitchBOT fast alles – nur nicht laufen. Wie hitchBOT ist auch HAIRman(n) K. auf Unterstützung angewiesen, damit er seine Ziele erreicht.
Stefan Hagens und Rainer Kaemena haben sich bei der Entwicklung von beidem inspirieren lassen. HAIRman(n) K. ist also der moderne Wandergeselle 2.0 mit einer Mission für eine bessere Friseurwelt.