Die Erfahrungen unserer Jungstylisten im Pflichtpraktikum ...

Die III. Jahrgänge der österreichweit einzigartigen Schulform, der „Höheren Lehranstalt für Hairstyling, Visagistik und Maskenbildnerei“ absolvierten über die Sommermonate ihr 3-monatiges Pflichtpraktikum in heimischen Top-Salons und lernten so den Salonalltag hautnah kennen.Sie konnten ihre Kompetenzen in den Bereichen Frisurenstyling, Färben, Schneiden und Visagistik unter Beweis stellen und durch die tägliche Arbeit im Salon zusätzlich Routine gewinnen und durch viele Tipps & Tricks aus der Praxis profitieren.Seit Oktober 2019 sind die Jungstylisten nun wieder zurück in der Schule – Zeit, um die letzten Monate bzw. die Praxiszeit nochmals unter die Lupe zu nehmen. Fachvorständin Alexandra Scheiber und Direktorin Michaela Joeris war es besonders wichtig, sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch von den Unternehmen ehrliches und detailliertes Feedback einzuholen, um weiter an der Qualität der Ausbildung an der Schule zu arbeiten und die angehenden Absolvent/innen noch besser für die spätere Arbeitswelt vorzubereiten.

AlexSocher ToniGuyAlex Socher von Toni & Guy zeigt sich begeistert von seiner Praktikantin: "Selina ist ein sehr talentierte und motivierte junge Frau, die sich sofort in unser Team eingefügt und alle Assistenzaufgaben inkl. der Rezeption sofort sehr gut meistern konnte. Sie war eine echte Bereicherung für unser Team! Durch die 3-monatige Anwesenheit konnten unsere Auszubildenden ihre Urlaube konsumieren, ohne das im Salon ein Engpass entstand. Wir werden das Pflichtpraktikum jedenfalls auch in den nächsten Jahren unterstützen!"

Sturmayr

Top-Coiffeur Christian Sturmayr hat in seinen Salons mehreren jungen Talenten die Chance zu einem Praktikum gegeben und nun folgendes Fazit:Wir freuen uns jedes Jahr auf die Praktikanten der Modeschule Hallein und darauf die jungen Talente auf ihrem Weg zu begleiten. Es ist uns wichtig ihnen dabei nicht nur Einblicke in den Berufsalltag zu schenken, sondern sie bei der Weiterentwicklung ihrer Fertigkeiten und Techniken zu unterstützen sowie ihnen Selbstbewusstsein und Motivation für die Zukunft mit auf den Weg zu geben.

Andreas SchimakAuch Andreas Schimak von Klipp Frisöre gibt jedes Jahr mehreren Praktikanten die Möglichkeit, in den Salonalltag einzutauchen: "Es freut uns sehr, dass wir wiederholt mehrere Bewerbungen für das Pflichtpraktikum erhalten haben und nun auch wieder dieses Jahr sieben Jungstylistinnen der Modeschule Hallein für das 3-monatige Praktikum beschäftigt haben. Die Schulform hat für die Branche eine große Bedeutung, denn sie biete nicht nur die Chance einer qualifizierten Ausbildung, sondern durch die Kombination mit dem Maturaabschluss auch eine Möglichkeit, eine neue Zielgruppe für den Hairstylist und Make-up Artist zu begeistern. Wir freuen uns stets über motivierte engagierte Mitarbeiter/innen."

Bernd Weissbacher ChaosBernd Weissbacher von Chaos Hairconcept, berichtet über seine Motive als Praktikumsgeber: "Es ist wunderbar, dass sich eine weitere Möglichkeit entwickelt hat, diesen Beruf auf eine ganz neue Art und Weise zu erlernen. Die Jugend von heute braucht neue Ausbildungswege , mit der Modeschule Hallein gibt es eine wunderbare Chance junge Talente für das Handwerk zu gewinnen. Ich bin überzeugt dass dies ein toller alternativer Ausbildungszweig für die Zukunft sein kann. Wir freuen uns die erste Praktikantin erfolgreich betreut zu haben und hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit."

Roland Ruggenthaler

Auch der renommierte Salzburger Friseur mit Tiroler Wurzeln, Roland Ruggenthaler, hat einer Schülerin ermöglicht, im Rahmen des Praktikums in seinem Salon Praxisluft zu schnuppern: "Die Praktikanten kommen mit einem guten Grundstock aus schulischer und fachlicher Bildung zum Praktikum. Es freut uns sehr talentierten Schülerinnen und Schüler die Praxis noch näher zu bringen. Neben fachlichen Qualifikationen ist auch die Persönlichkeit der Jungstylisten äußerst angenehm."



Shan RahimkhanDarüber hinaus hat sich auch ein Berliner Starfriseur, nämlich Shan Rahimkhan, unter die Praktikumsgeber gemischt: "Es macht viel Freude, die Jungstylistinnen der Modeschule auf ihrem praktischen Weg in unseren Salons zu begleiten. Wir sehen ein hohes Maß an Motivation, Fleiß und Ernsthaftigkeit und natürlich auch jede Menge Talent und Kreativität. Es fällt zudem auf, dass ein gutes und solides Basiswissen vorhanden ist, in dieser Kombination eine hervorragende Ausgangsposition für Karrieren im Beauty-Bereich."

 

Und was sagen die Jungstylisten zu ihren Praktika?

3CHLWS Obradovic Lara MelitaLara Obradovic berichtet von ihrem Praktikum: "Ich habe mein Praktikum von 1. Juni bis 31. August im Friseursalon Directors Cut in Salzburg in der Neutorstraße gemacht und ich war wirklich SEHR zufrieden! Ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich mein Praktikum in diesem wirklich besonderen Friseursalon machen durfte. An meinem ersten Tag wurde ich von jedem super nett aufgenommen und jeden weiteren Tag wurde mir sehr viel gezeigt und gelehrt. Ich habe von Woche zu Woche immer mehr ausprobieren dürfen und habe somit meine Fortschritte gesehen und wurde dafür auch sehr viel gelobt. Ich habe auch viel mehr machen dürfen als ich gedacht habe, was mich sehr gefreut hat. Für meinen weiteren Schul- und Berufsweg konnte ich sehr viele Erfahrungen sammeln, die ich hoffentlich auch umsetzen und zeigen kann. Der Abschied war nicht leicht da wir wie eine kleine Familie geworden sind und ich alle sehr ins Herz geschlossen habe."

3BHLWS Rautner LeaAuch Lea Rautner hat ihr Praktikum in der Landeshauptstadt absolviert: "Im Juli startete ich mein 3-monatiges Praktikum bei Robert und Eva Tarquini. Ich wurde von Tag eins weg herzlichst aufgenommen und durfte ein Teil eines hervorragenden Teams werden. Sowohl die Zusammenarbeit als auch den persönlichen Umgang miteinander hätte ich mir nicht besser vorstellen können. Robert und sein Team lehrten mich jegliche Farbkenntnisse von Schwarzkopf und gaben mir einen großen Teil ihrer praktischen Erfahrung mit auf den Weg. Ich war mehr als zufrieden mit meinem Praktikum und bin sehr froh zu sagen, dass der Kontakt und weitere Zusammenarbeit bestehen bleibt."

3CHLWS Stocker PeterPeter Stocker war in seiner Heimat, der Steiermark, aktiv: "Ich absolvierte mein Pflichtpraktikum im Salon Luttenberger in Berndorf. Ich hatte das Vergnügen in einem der besten Friseursalons in unserer Umgebung zu arbeiten. Dieser Betrieb ist zwar nichts Neues für mich, da ich schon öfter dort gearbeitet habe und wir wie ein eingespieltes Team zusammenarbeiten aber dennoch kommen immer neue und interessante Erfahrungen hinzu. Mein Praktikum war einfach grandios. Ich durfte vom ersten Tag an alles machen, angefangen vom Auftragen der Ansatzfarbe, über Strähnen-Techniken, Schnitte und Hochsteckfrisuren, bis hin zu Make-Up und Föhnen. Im Praktikum lernt man so viel. Die Erfahrungen, die ich in diesem Betrieb gesammelt habe sind Gold wert, denn jedes Haar ist anders und gehört dementsprechend behandelt."

3CHLWS Ogner SelinaSelina Ogner hatte die Möglichkeit bei Toni & Guy in Wien Praxisluft zu schnuppern: "Ich habe im Sommer drei Monate bei Toni & Guy in Wien gearbeitet. Dort wurde mir sehr viel zu den Schneide- und Färbetechniken gezeigt und es war wirklich eine sehr interessante Erfahrung für mich. Das Team hat mich sehr freundlich aufgenommen und schnell wurde ich in den Salonalltag integriert.Neben Waschen, Augenstyling und Föhnen durfte ich auch hin und wieder Ansatzfarbe auftragen. Ich habe gelernt schneller und konzentrierter zu arbeiten. An den Trainingsabenden konnte ich verschiedenste Techniken nochmals üben und festigen. Das Praktikum bei Toni & Guy Wien würde ich jederzeit wieder machen."

3CHLWS Nadegger NinaKathiPraschlNina Nadegger und Katharina Praschl hatten die Möglichkeit im Rahmen ihres Praktikums vom Berliner Starfriseur Shan Rahimkhan zu lernen: "Wir waren in Berlin bei Shan Rahimkhan und habe dort einen sehr guten, aber einen ganz anderen Salonalltag als bei uns erlebt. Die Menschen dort sind alle sehr freundlich und man konnte auch durch Zuschauen und Beobachten sehr viel lernen. Wir durften auch selbst oft am Kunden arbeiten und habe viele neue Erfahrungen gesammelt. Berlin war ein tolles Erlebnis - wir würden auf jeden Fall wieder nach Berlin gehen."

3BHLWS Hasenberger ClarissaClarissa Hasenberger hat ihr Praktikum in Amerika absolviert: "Ich wollte mich bei meinem Praktikum nicht nur fachlich weiter entwickeln, sondern auch sprachlich fördern, darum entschied ich mich dafür, 2 Monate in Amerika zu arbeiten. Dort lernte ich die Unterschiede zu der amerikanischen und der europäischen Ausbildungs- und Arbeitsweise kennen. Dadurch dass ich eigenständig, alleine an meinen eignen Kunden arbeiten durfte trainierte ich mein fachliches Können noch ein Stück mehr. Durch die andere Kultur und der weiten Entfernung entwickelte ich mich auch menschlich ein großes Stück weiter und kann somit nur jedem ein Auslandspraktikum empfehlen."

3CHLWS Thaller AlexandraAuch Alexandra Thaller hat es ins Ausland, nämlich zu unserem deutschen Nachbarn, verschlagen: "Für das Praktikum im Bereich Hairstyling nahm ich die Gelegenheit war, dieses in Frankfurt a. Main zu absolvieren. Dort konnte ich vor allem ein Bewusstsein für die Bedürfnisse verschiedener Klientel entwickeln, sowie gewisse praktische Kenntnisse verfeinern. Die gesammelten Erfahrungen verdeutlichten mir ebenso die Verschiedenartigkeit der Arbeitsweise im Berufsleben und jener im Unterricht. So nehme ich nun umso mehr den Spielraum des praxisbezogenen Unterrichts zur persönlichen Entfaltung wahr."

3BHLWS Schweiger CelineCeline Schweiger bezeichnet ihr Praktikum als "Win-Win-Situation": "In meinem Praktikum konnte ich dank meiner Chefin, welche mir schrittweise immer mehr Verantwortung übertrug, meine in der Schule gelernten Fähigkeiten ausbauen und perfektionieren. Mit abwechslungsreichen Tätigkeiten, wie zum Beispiel dem wöchentlichen Friseurbesuch im Seniorenheim, ermöglichte sie mir einen Einblick in die Wünsche unserer älteren Kundinnen und Kunden. Die Zufriedenheit meiner Chefin zeigte sich nicht nur durch ihre lobenden Worte, sondern auch durch die Einladung zum Haarmania, „der Festspiele der Friseure“ in Salzburg."

 

Stimmen aus der Schule...

„Was mich besonders freut ist, dass die Jungstylisten durch das 3-monatige Eintauchen in die reale Arbeitswelt merklich reifer und erwachsener geworden sind und sich die Liebe zum Beruf sogar noch verstärkt hat“, berichtet Direktorin Michaela Joeris.


 Fachvorständin Alexandra Scheiber freut sich über die vielen positiven, aber auch konstruktiven Rückmeldungen, die ihr ermöglichen, die Ausbildungsqualität im Hairstylingbereich weiter zu verbessern: „Das Pflichtpraktikum hat gezeigt, dass wir zwei unterschiedliche Ausbildungssäulen in unserer Branche haben. Man kann Schüler/innen des III. Jahrgangs nicht mit Lehrlingen des III. Lehrjahrs vergleichen, da unsere Ausbildung auf fünf Jahre aufgeteilt ist. Nach dem 3. Schuljahr haben unsere Schüler/innen gute theoretische und praktische Grundkenntnisse. Das Ziel des 3-monatigen Pflichtpraktikums ist es, die erlernten Fähigkeiten in der Ausführung zu sichern und schneller zu werden. Nach den ersten Wochen zurück in der Schule kann ich den Unternehmern nur danken und gratulieren, da die Schüler/innen sehr gut begleitet wurden, viel gelernt haben und die erforderliche Sicherheit am Kunden erkennbar ist.

Unternehmen, die gerne im Sommer 2020 ein Praktikum anbieten möchten, wenden sich bitte direkt an die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.