Nachwuchsdesignerin Laura Shipard setzt ihre Kollektion "Schizophrenic Objects" in Szene


Unter dem Titel ‚Schizophrenic Objects‘ entwickelte und fertigte Laura Shipard die herausragende Kollektion ihres Abschlussjahrgangs und beeindruckte nicht nur das Publikum mit ihrer Laufstegpräsentation im Rahmen der Fashion Show sondern setzte ihre Kollektion nun im Rahmen eines Shootings überaus gekonnt in Szene.

Im Rahmen der Fashion Show der Modeschule Hallein in der Brandboxx im April 2019 wurden unter anderem die Abschlusskollektionen der 5. Klassen präsentiert. Die herausragende Kollektion dieses Abschlussjahrgangs stammte von Laura Shipard, mit ihren innovativen, dekonstruierten Modellen zum Thema „Schizophrenic Object“. Nun hat die überaus ambitionierte Jungdesignerin ihre Kollektion im Rahmen eines Fashion Shootings nochmals überaus ansprechend präsentiert.

Die Grundidee der Kollektion, eine Verbindung zwischen Schizophrenie und Mode herzustellen, führte in der Entwicklung der Kollektion zu ungewöhnlichen, neuen und spannenden Lösungen was das Design betrifft aber auch in Bezug auf das gesamte Styling der Kollektion. Die Farbpalette beinhaltet schwarz, weiß und neongelb. Die Stoffauswahl besteht aus einer Kombination von sehr traditionellen Materialien mit einem schwarz-weißen Hahnentrittmuster und sehr sportlichen Stretch- und Jerseystoffen.

Michael Sellinger, Fachvorstand für Mode an der Modeschule Hallein sieht großes Potential in der Jungdesignerin: „In den Abschlussklassen gibt es meist eine oder zwei Schüler bzw. Schülerinnen, die das besondere Talent und vor allem auch die Motivation und Begeisterung mitbringen an einer der großen, international renommierten Universitäten für Modedesign aufgenommen zu werden. So wie die ‚Royal Academy‘ in Antwerpen oder das ‚Central St. Martins College‘ in London. Zuerst ist es einmal ungemein schwierig überhaupt die Aufnahmeprüfung zu bestehen und dann ist die Ausbildung wirklich sehr herausfordernd und nur mit großem Talent und Willen zu bewältigen. Aber mit ihrer Abschlusskollektion zeigt Laura Shipard, dass sie das Potential besitzt, sich an einer der großen Ausbildungsstätten der Branche zu behaupten.“ Direktorin Michaela Joeris ergänzt: „Laura wollte bereits während der Schullaufbahn immer etwas mehr und hat sich nicht leicht mit etwas zufriedengegeben. Sie hat stets danach gestrebt, ideale Lösungen und Kollektionen zu entwickeln und dafür auch einen enormen Arbeitsaufwand in Kauf genommen. Ich wünsche ihr von Herzen, dass sich ihre Zielstrebigkeit bezahlt macht und sie sich in der internationalen Modebranche etablieren kann.“

Die Abschlusskollektionen sind sozusagen der Höhepunkt im Ausbildungsschwerpunkt Modedesign, wo im Kreativprozess Talente und Kompetenzen gebündelt werden, um individuelle Ideen begeistert und eigenverantwortlich umzusetzen. Grundlage für den kreativen Prozess sind neben den handwerklichen vor allem die zeichnerischen Fähigkeiten, die per Hand und digital eine wichtige Rolle in unserer Ausbildung spielen. Dies sind Faktoren, die nicht nur bei den Abschlusskollektionen zum Tragen kommen, sondern auch in allen Bereichen der Kreativwirtschaft gefragt sind.

Bildquelle (Beitragsbild sowie Galeriebilder): Phillip Scholz, Ausblick Studio