Modeschülerinnen gestalten liturgische Kleidung in Kooperation mit Diözesanjugendseelsorger Roman Eder.


Gerade in der Zeit der Trauer sind Rituale für die Hinterbliebenen eine wichtige Stütze. Um den Glauben an den christlichen Auferstehungsglauben im Zuge der Begräbnisfeierlichkeiten zu stärken, entwickelten Maija Petrovic, Nina Walkner und Ira Welther (Schülerinnen der Modeschule Hallein) in enger Kooperation mit Roman Eder, Diözesanjugendseelsorger und Pfarrprovisor der Pfarre Bad Dürrnberg, neue Messgewänder für Begräbnisse. „Auf die schwarze Grundfarbe aus Wolle wurde mit der Aquarelltechnik die Dekorelemente in den Farben des Abschieds bis zum „Licht der Auferstehung“ kunstvoll gemalt. So sollen alle Dimensionen des Lebens und die Erinnerung sowie Verbindung mit Gott dargestellt werden.“, so die drei Jungdesignerinnen. „Die praktische Umsetzung stellte die Schülerinnen vor eine besondere Herausforderung, denn die Fertigung von liturgischer Kleidung erfordert neben Fachkompetenz ein besonders Fingerspitzengefühl.“, erläutert die Betreuerin und Werkstättenleiterin Sr. Christiane Hummel. Aber auch aus Sicht der Religionslehrerin Elisabeth Lienbacher war die diese Diplomarbeit besonders spannend: „Die Schülerinnen haben sich auf eine Thematik eingelassen, die alles andere als leicht ist. Sie haben sich mit dem Sterben, Abschiednehmen sowie der Begleitung von Trauernden beschäftigt und im Vergleich mit Jenseitsvorstellungen in den Weltreligionen die christliche Auferstehungshoffnung herausfordert.“ Nach einem Jahr intensiver Arbeit und enger Zusammenarbeit mit Jugendseelsorger Roman Eder, konnten nun die fertigen liturgischen Gewänder übergeben werden. „Wir hoffen, dass wir in den traurigen Momenten des Abschiednehmens mit den liturgischen Kleidern auch ein wenig Hoffnung und Zuversicht den Angehörigen bieten können.“, so die drei Absolventinnen der Modeschule Hallein.