Kleider Bauer und das Modehaus Hämmerle bieten jungen Talenten der Modeschule Hallein in den Bereichen Visual Merchandising und nachhaltiges Modedesign eine neue Plattform.

 

Neben innovativen Modekollektionen entwickelten die Absolventen der Modeschule Hallein auch im Fachbereich Visual Marketing and Merchandising spannende Konzepte für die Produktpräsentation im Schaufenster bzw. im Verkaufsraum. Im Rahmen der Kooperation mit zwei Salzburger Modehäusern - Kleider Bauer und dem Modehaus Hämmerle - wurden nun die besten Visual Merchandising Abschlussarbeiten prämiert, welche ab sofort beim Modehaus Hämmerle in der Getreidegasse und bei Kleider Bauer in der Shoppingarena/Alpenstraße zu bewundern sind. Dadurch ermöglichen die Modehäuser den ausgezeichneten Visual Merchandising Absolventen ihre kreativen Ideen einem breiten Publikum sichtbar zu machen und unterstützt die jungen Talente zusätzlich auch noch finanziell bei der Umsetzung der durchaus kostspieligen Installationen.

Die Schaufenstergestaltung von Hannah Dorfmeister mit dem Titel „Pétillante“, die aktuell bei Hämmerle zu sehen ist, steht unter dem Motto „Weniger ist mehr“ und übt Kritik an der heutigen Konsumgesellschaft. Einen ganz anderen Zugang wählte Anna Gangl, die ihre Abschlussarbeit unter das Motto „Pétillante“ stellte. „Für viele gibt es nichts Schillernderes als ein Kaleidoskop. Bei meiner Umsetzung in der Kleider Bauer Filiale in der Shoppingarena ist meine Kollektion aus funkelnden Kleidungsstücken im Mittelpunkt, die auch den Inhalt eines Kaleidoskops symbolisiert. Ein rotierendes Mobile und Beleuchtungskörper schaffen eine prickelnde Dynamik, die nie endet.“, erläutert die Absolventin der Modeschule Hallein.„Die SchülerInnen hatten von der Themenfindung, über den Entwurf, der Fertigung der Kleidungsstücke bis hin zum Ausstellungskonzept und dessen Umsetzung alles selbst in der Hand.“, erläutert Michael Sellinger, Fachvorstand für Mode und ergänzt weiter: „Der Schwerpunkt des Ausbildungszweiges „Modemarketing und Visual Merchandising“ liegt auf projektorientiertem Unterricht. Visual Merchandiser sind die kreativen Köpfe hinter der Warenpräsentation und versuchen die Produkte bestmöglich zu inszenieren, um Kunden und Kundinnen zum Kauf zu animieren. Im Rahmen des Unterrichts erarbeiten deshalb unsere Schüler Konzepte für Produktpräsentationen mit der nötigen Nähe zur Praxis, stets gepaart mit viel Spielraum für eigene Ideen und Kreativität.“Mario Winkler, der Leiter Visual Merchandising bei Kleider Bauer sagt zur Kooperation mit der Modeschule Hallein: ‚Für uns war es sehr interessant, sich mit jungen, modischen und kreativen Menschen auszutauschen und deren Ansätze kennenzulernen. Wir haben sehr viele spannende Ideen und deren Umsetzung sehen dürfen und freuen uns auf viele weiter gemeinsame Projekte.‘Aber auch das Thema Nachhaltigkeit in der Modebranche ist für Kleider Bauer und dem Modehaus Hämmerle von großer Bedeutung. Deshalb unterstützt man auch die Absolventen des Kollegs für Modedesign mit dem Schwerpunkt auf nachhaltigen Designstrategien. Ab sofort werden in den Schaufenstern von Kleider Bauer am Platzl die nachhaltigen Abschlusskollektionen von Georg Aldrian und Gerald Brandstätter präsentiert.Georg Aldrian sagt über seine Kollektion: „Ich möchte zeigen, dass es nicht immer Recycling oder Upcycling sein muss. Es soll ganz einfach alles was produziert wird, und sei es noch das kleinste Stück Stoff, in ein Kleidungstück verwandelt werden. In meinem Fall verwendete ich Probewebungen von Bouclé-Stoffen, die für hochrangige Designer produziert wurden, wodurch etwas großartiges Neues entstand.“„Generation Ypsilon“ nannte Gerald Brandstätter seine Modekollektion, bei der er sich mit dem Thema Digitale Kommunikation und der damit einhergehenden Reizüberflutung beschäftigte. Zur Geschichte hinter seiner Kollektion sagt er: „Social Media und Smartphones sind die ständigen Begleiter einer gesamten Generation. Ununterbrochen vernetzt, werden Erlebnisse und Geschichten, ohne zu zögern mit fremden Menschen im Internet geteilt. Was zählt sind die besten Storys, die meisten Likes. Deshalb war es mir wichtig in meiner den aktuellen Zeitgeist im Bereich Fashion mit dem traditionellen Handwerk zu verbinden.“ Dies setzte er um, indem er den traditionellen Blaudruck verwendete und die Schnitte an der traditionellen Arbeitskleidung orientierte, wodurch eine absolut neue, Street-Style taugliche Mode entstand. Im Kolleg Modedesign mit dem Schwerpunkt im Bereich der „Sustainable Design Strategies“ wird den Studierenden – neben den klassischen Inhalten der Modedesign-Ausbildung – Know-How in Sachen Nachhaltigkeit vermittelt. Dieses Wissen hat enormes Zukunftspotenzial, denn wir alle wissen, dass unsere Lebenssituation neue Konzepte erforderlich macht.“, so Studienkoordinator und Fachvorstand Michael Sellinger. Herr Percht, Filialleiter von Kleider Bauer sagt zur Zusammenarbeit mit der Modeschule: „Die Kooperation mit der Modeschule Hallein ist für uns eine wertvolle Bereicherung im täglichen Business! Das Fördern von Talenten und innovativen Projekten sehen wir als wichtigen Part unserer Unternehmensstrategie! Daher leisten wir gerne unseren Beitrag für die Modeschule Hallein, die durch ihre neue Ausrichtung einen hohen Stellenwert genießt.