Hair Show 2026

Fulminante Hair Show zum 10-jährigen Jubiläum des Hairstylingzweiges
Die Hair Show am Flughafen Salzburg war ein eindrucksvolles Zeichen, wie kreativ und vielfältig dieser Ausbildungszweig ist. Mit ausgefallenen Konzepten rund um Make-up und Haare entführten die verschiedenen Nummern in unterschiedlichste Welten, die in kurzweiligen und schwungvollen Choreografien alle begeisterten. Da gab es Hairangels mit imposanten Flügeln aus Haaren, Antikonformismus mit traditionellen Techniken des Friseurhandwerks, die vier Jahreszeiten in wippenden Kopfaufbauten oder das Aufeinanderprallen zweier Welten mit fotografierenden Damen im Look der 50erJahre, die von einem coolen Typ mit Handy eingeholt wurden. Die Schüler*innen des 3. Jahrgangs verwandelten sich vor den Augen der Zuschauer*innen von Männern in Frauen und die „goldenen 20er Jahre“ lebten auf in Retro-Looks inspiriert von „Babylon Berlin“ und „Peaky Blinders“.
Das Brautmodengeschäft Glückskleid gab den Anstoß für eine Choreografie mit Brautstyling. In „Hair Couture“ wurden verschiedene Outfits präsentiert, die komplett aus Haaren gefertigt waren. Linda Thalhammers kunstvolle Barockperücke aus ihrer Vorjahreskollektion „Let them eat cake“ entführte in längst vergangene Zeiten, wo Make-up aus Bleiweiß noch zu gesundheitlichen Schäden der Haut geführt hat, und „Loops“ verzauberte mit kunstvollen Ringaufbauten und einem klaren Farbkonzept zu den Licht- und Schattenseiten des Lebens.
Coole Punkerinnen marschierten mit expressiven Irokesenkämmen über den Laufsteg und die „Dance Company freestyle No. 1“ faszinierte mit einer tänzerischen Einlage zu Digitalisierung und Robotik mit Technik-Make-up und beklemmenden Masken. Kraftvoll und kämpferisch war auch der Auftritt der Amazonen – weibliche Kriegerinnen, die mit unterschiedlichsten Headpieces in die griechische Mythologie entführten.
Drahtgeflechte und Kabelbinder, kombiniert mit Haarelementen aus kräftigen Farben waren die Accessoires einer Choreografie mit dem Titel „Neon“ und „Die vier Elemente“ beeindruckten in kunstvollen Formen und Texturen, die ausdrucksstark die Stimmung der einzelnen Elemente widerspiegelten. Den Abschluss bildeten wilde, ungezähmte Kreppfrisuren, die wie statisch aufgeladen wirkten, und mit denen die Dancecompany energetisch zum großen Finale überleitete.
Die Inszenierungen trugen die Handschrift unserer Fachvorständin Anja Schnatmann, die ihre langjährigen Erfahrungen bei Film und Theater einfließen ließ. Das ganze Team aus Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern hat hervorragend zusammengearbeitet und eine eindrucksvolle, schillernde Show umgesetzt.
Fotos: Peter Piberger - mangotree photography


























