Final Collections 2026


Über die Final Collection

Für die Entwicklung der individuellen Abschlusskollektionen wählen die Schüler*innen und Studierenden der Abschlussjahrgänge ein individuelles Thema, das als inhaltliches Leitmotiv den Recherche- und Inspirationsprozess bestimmt. Hier kann die eigene Kreativität im Rahmen klarer technischer und organisatorischer Vorgaben ausgelebt werden. Die Entwicklung, Fertigung und Präsentation der Kollektionen im Rahmen einer professionellen Fashion Show sind wichtige Erfahrungswerte, um bestmöglich auf die Anforderungen der Modebranche vorbereitet zu sein.


Arianna Steger: FAKE

Die Kollektion hinterfragt die Verwendung von tierischen Materialien wie Leder und Pelz. Diese Industrie belastet Tiere, Umwelt und Menschen. Deshalb arbeitet die Kollektion bewusst mit Alternativen: Kunstfell aus Second-Hand-Kleidung wird wiederverwendet und Kaffee-Leder selbst entwickelt. Diese Materialien sehen aus wie echte Tierprodukte, sind

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Svea Pappernigg: ALWAYS CONNECTED

„Always Connected“ thematisiert den Widerspruch zwischen digitaler Vernetzung und realer Distanz. Social Media suggeriert Nähe, während es Menschen zunehmend voneinander trennt. Die Kollektion hinterfragt diesen scheinbaren Zusammenhang von Beziehung und Isolation. Als Gegenentwurf verbindet „Always Connected“ die Models auf dem Laufsteg physisch durch die Kleidungsstücke selbst. Die Mode wird zum sichtbaren Akt der Beziehung, als bewusste, reale Antwort auf ein digitales Versprechen.

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Ayling Wang: ROOTED IN KNIT

In einer Zeit, in der viel zu viel billige Kleidung produziert wird, setzt meine Kollektion „Rooted in Knit“ ein bewusstes Zeichen gegen Überkonsum. Stricken und Häkeln werden modern umgesetzt. Sie zeigen, dass traditionelles Handwerk hochwertig ist und lange hält. Es werden schlichte und klassische Farben wie Weiß, Braun und Rosa verwendet, mit dem Ziel, lange getragen und geschätzt zu werden.

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Mathias Weidinger: M.W.01

Die Kollektion „M.W.01“ besteht aus detailgetreuen Reproduktionen von Vintage Jeans & Jacken von 1890 bis in die 1960er Jahre. Sie wurden aus hochwertigstem japanischen Denim angefertigt und verbinden ein amerikanisches Industrieprodukt mit dem klassischen Schneiderhandwerk und der Liebe zum Detail.

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Simon Perlepes: FOUR SEASONS

„Four Seasons“ ist ein Konzept übersaisonaler Mode. Statt mehrere trendgetriebene Kollektionen pro Jahr zu produzieren, betrachtet die Kollektion das Jahr als ein zusammenhängendes Ganzes. Vier Looks stehen stellvertretend für unterschiedliche Wetterbedingungen und Jahreszeiten. Alle Teile sind untereinander kombinierbar und variierbar, sodass ein flexibles, langlebiges und stimmiges Gesamtbild entsteht, das unabhängig von Trends funktioniert.

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Pia Kristler: Natural Blacks

Die Kollektion „Natural Blacks” steht für eine alternative, ressourcenschonende Form der Textilfärbung, die industrielle Perfektion bewusst hinterfragt. Schwarz entsteht hier durch einen natürlichen Färbeprozess auf rohen, ungebleichten Naturstoffen. Ungefärbte Flächen stehen im Kontrast zum gefärbten Material, wodurch Oberflächen mit Tiefe und sichtbarer Struktur entstehen. Die Spannung der Kollektion entsteht aus dem Zusammenspiel von Material und Farbe.

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Marlene Gollackner: FADE

Die Kollektion „FADE“ (Fashion Adapts, Design Evolves) reagiert auf starre Größensysteme und festgelegte Passformen in der Mode. Anstatt Kleidung an standardisierte Maße zu binden, setzt die Kollektion auf adaptive Designs. Verstellbare Elemente, variable Längen und flexible Schnitte ermöglichen es, Weite, Silhouette und Tragekomfort individuell anzupassen. Die Kleidungsstücke können je nach Situation, Präferenz oder Styling verändert werden und funktionieren dadurch als personalisierbare Systeme.

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Theresa Höllwart: Hustle All Day Everyday

„Hustle All Day Everyday“ setzt sich kritisch mit der Hustle Culture auseinander und übersetzt Themen wie Leistungsdruck, Selbstoptimierung und Erschöpfung in Mode. Durch Dekonstruktion, asymmetrische Silhouetten und bewusst unfertige Details entsteht ein Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Zerfall. Transparente Stoffe und überlagerte Elemente spiegeln die Verletzlichkeit hinter der Fassade von Produktivität wider.

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Anna Rainer: threadzz

Die Kollektion „threadzz“ erforscht, wie traditionelle Handarbeitstechniken wie Häkeln auf moderne, frische Weise eingesetzt werden können, um ausdrucksstarke und nachhaltige Mode zu schaffen. Sie entstand als Antwort auf ein Dilemma, dem viele junge Menschen heute gegenüberstehen: Sie möchten sich individuell und kreativ kleiden, gleichzeitig liegt ihnen aber auch der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Umwelt am Herzen. Oft scheinen diese beiden Wünsche jedoch im Widerspruch zueinander zu stehen.

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Larissa Cervinka: She Still Fights

„She Still Fights“ übersetzt den anhaltenden Kampf von Frauen gegen Ungleichheit und starre Rollenbilder in eine klare modische Formensprache. Durch bewusste Silhouetten, markante Kontraste und das Spiel mit Stärke und Verletzlichkeit macht die Kollektion sichtbar, dass Feminismus weiterhin ein aktuelles Thema ist. Sie verbindet Gestaltung mit Aussage und zeigt Weiblichkeit als selbstbestimmt, stark und vielschichtig.

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